Der Tiefseebergbau bedroht nach Einschätzung kirchlicher Investoren und ökumenischer Organisationen die Meeresökosysteme, das Klima sowie die Lebensgrundlagen vieler Küstengemeinschaften. Deshalb haben sich auf Initiative des Arbeitskreises Kirchlicher Investoren (AKI) und kirchlicher Entwicklungsorganisationen institutionelle Anleger aus 17 Ländern und verschiedenen Konfessionen zusammengeschlossen – zusätzlich zu den 47 evangelischen Mitgliedsinstitutionen des AKI unter anderem sechs Jesuitenprovinzen aus ganz Europa, die Church of Sweden, die Protestant Church of the Netherlands, zwei deutsche Bistümer, eine österreichische Diözese und die KZVK Köln. Ihr gemeinsames Ziel: Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft für die Unterstützung eines Moratoriums zu gewinnen. Die Unternehmen sollen sich öffentlich dazu verpflichten, keine Mineralien aus dem Tiefseeboden zu beziehen, solche Rohstoffe aus ihren Lieferketten auszuschließen und keine Aktivitäten für den Tiefseebergbau zu finanzieren.